Neubau Transportsiel-Wallring Hamburg-Mitte

Zwischen den Anschlüssen Holstenwall (Museum für Hamburgische Geschichte) und Stephansplatz wird der Neubau eines Transportsieles im Schildvortrieb als Entlastungssiel erforderlich. Mit dem Schildvortrieb werden die Röhren der U-Bahnlinie U2 in einem Abstand von ca. 1,3 m gequert. In Höhe des Stephansplatzes werden höhere Gründungselemente des „Dammtores“ aus dem 16. Jahrhundert vollflächig angeschnitten. Die Schildvortriebsstrecke beträgt ca. 1.400 m, der Schilddurchmesser DN 1800. Die Überdeckung beträgt zwischen 6 m und 24 m. Für die Realisierung des Schildvortriebes waren 2 Start- und Zielschächte mit Durchmessern von 8 m bis 16 m zu konzipieren. Die Tiefe der Schächte betrug rund 30 m.

Der grundsätzliche Baugrundaufbau besteht aus den typischen norddeutschen Baugrundverhältnissen aus Auffüllungen, organischen Weichschichten, Sanden und Geschiebemergeln.

Ort 
Hamburg
Auftraggeber 
Hamburger Stadtentwässerung HSE
Zeitraum 
2014 - 2019
Leistungen 
  • Baubegleitende Beratung der ausführenden Unternehmen
  • Beratungsleistungen zur Querung der U-Bahnröhren mit Prüfung der numerischen Berechnungen
  • Beratung des Bauherrn bei der technischen Bearbeitung und Mitwirkung bei der Vergabe
  • Erarbeitung von bautechnischen Empfehlungen zum Schildvortrieb
  • Erarbeitung des geotechnischen Berichtes
  • Beurteilung der Baugrundverhältnisse
  • Grundwassermonitoring
  • Bodenmechanische Laborversuche im eigenen Labor
  • Bodenansprache und Auswahl von Bodenproben für weitergehende Untersuchungen
  • Bohrüberwachung
  • Aufstellen des Erkundungs- und Untersuchungsprogramms
Relevante Kompetenzbereiche